m auf die grüne Insel zu gelangen, stehen Ihnen insgesamt drei Möglichkeiten zur Verfügung: Mit dem eigenen Fahrzeug, im Flugzeug oder per Bus. Tramper oder ausgebuffte Hochleistungsschwimmer mögen mir an dieser Stelle verzeihen, dass ich ihnen keine Zeilen widme...

Mit dem eigenen Fahrzeug...

Eigenes Gefährt ist Goldes wert! Es gibt einige gute Gründe, bei seinem Irlandurlaub nicht auf das eigene Fahrzeug zu verzichten: So lässt sich das ein oder andere Gepäckstück mehr von zu Hause mitnehmen und auch für ein wenig Anfangsverpflegung ist gesorgt. Die bequemste Variante mit dem eigenen fahrbaren Untersatz ist sicherlich eine der Direktfähren, die Sie mit einer gut 22stündigen Schiffspassage zumeist von Frankreich aus direkt nach Irland bringt. Ich empfehle Ihnen dringend, sich dabei an Bord eine Schlafkabine zu besorgen, da die dortigen Schlafsessel nur bedingt zu empfehlen sind. Essen sollten Sie sich ebenfalls selber mitbringen, während ein Pint Guiness auf der Fähre meist billiger ist als an Land...

Die etwas aufwendigere Anreise stellt die so genannte Landbridge dar. Hierbei setzen Sie zuerst entweder mit der Fähre vom Festland nach Großbritannien über oder benutzen einfach den Eurotunnel, durchqueren Großbritannien mit Ihrem eigenen fahrbaren Untersatz und setzen dann schließlich von dort aus mit der Fähre nach Irland über.

Sie müssen selbst entscheiden, welche Anreisemöglichkeit Ihnen mehr liegt. Die Direktverbindung ist sicherlich weniger anstrengend und weitaus schneller als die Landbrücke - es sei denn, Sie haben vor, auf den britischen Straßen neue Ge- schwindigkeitsrekorde aufzustelllen. Wenn Sie allerdings genügend Zeit mitbringen, kann ich Ihnen die Landbrücke - wenigstens für die Hin- oder Rückfahrt - nur wärmstens empfehlen! Denn auch Großbritannien hat einiges zu bieten und wenn Sie genügend Stops und einige Besichtigungen einplanen, wird Ihr Urlaub schon auf der britischen Insel beginnen.

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